Schlafmangel & Immunsystem

Schlafmangel & Immunsystem

Die Auswirkungen von Schlafmangel auf unsere Gesundheit wurden bereits in zahlreichen Studien untersucht. Häufig werden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Übergewicht mit Schlafstörungen in Zusammenhang gebracht. Zudem wird durch fehlenden Schlaf die Ausschüttung von Stresshormonen begünstigt. Neuere Studien weisen auch auf eine erhöhte Infektanfälligkeit durch Schlafmangel hin und geben Hinweise auf die Verbindung zwischen dem Schlaf und dem Immunsystem.

Schlaf & Abwehr – was hat das miteinander zu tun?

Jeder kennt es: Schon bei einer einfachen Erkältung steigt das Schlafbedürfnis oft deutlich an. Auch der Rat „Schlaf dich gesund“ weist auf einen Zusammenhang hin. Tatsächlich weiß man heute, dass die Zahl der natürlichen Abwehrzellen steigt, während wir schlummern. Auch wenn die Forschung hier noch in den Kinderschuhen steckt – fest steht, dass erholsamer Schlaf für ein funktionierendes Immunsystem von zentraler Bedeutung ist.

Zu wenig Schlaf schadet der Immunabwehr

Schlafmangel macht krank. Die zugrundeliegenden Mechanismen sind bis heute noch nicht vollständig aufgeklärt. Und doch belegen Studien, was die meisten von uns im „echten“ Leben schon mehrfach erfahren haben – nämlich, dass die Infektanfälligkeit bei Schlafentzug steigt.

Eine Studie untersuchte beispielsweise die Infektanfälligkeit bei Schlafentzug. Hierfür wurden Probanden Erkältungsviren verabreicht und dann über 7 Tage der Gesundheitszustand bei zu wenig Schlaf untersucht. Tatsächlich fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Probanden mit wenig Schlaf ein vierfaches Risiko für Erkältungen hatten, als die Kontrollgruppe mit ausreichend Schlaf. Eine andere Studie ergab, dass bei Schlafmangel Gene aktiviert werden, die eigentlich an Stress- und Entzündungsprozessen beteiligt sind. Da bei diesen Prozessen vor allem die Abwehrzellen involviert sind, kann man davon ausgehen, dass Schlafentzug einen negativen Einfluss auf das Immunsystem hat.

Weitere Risikofaktoren für die Abwehrkräfte
Rauchen und Alkohol
Stress
Nährstoff- und Bewegungsmangel

Risikofaktoren im Überblick: Das schwächt das Immunsystem

Ernährung

Verschiedene Vitamine und Mineralstoffe erfüllen zentrale Funktionen bei der Abwehr. Für ein schlagkräftiges Immunsystem ist deshalb eine gute Versorgung mit diesen Nährstoffen wichtig. Diese sind vor allem in Gemüse und Obst enthalten. Wenn der tägliche Speiseplan jedoch vor allem Fast Food beinhaltet und nährstoffreiche Lebensmittel nur selten auf den Tisch kommen, kann das Immunsystem darunter leiden. Die Folge: Die Infektanfälligkeit erhöht sich.

Nicht vergessen: Auch der „Genuss“ von Alkohol oder Tabak lähmt die Abwehrkraft.

Bewegungsmangel

Regelmäßige Bewegung ist nicht nur gut für die Figur, das Herz und den Kreislauf, sondern sie baut Stress ab und stimuliert das Immunsystem. Bewegungsmangel kann daher zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führen. Aber Vorsicht: Direkt nach dem Sport ist man besonders anfällig für Infekte.

Mangelnde Hygiene

Regelmäßiges Händewaschen vermindert die Gefahr, sich durch die aufgesammelten Erreger anzustecken. Auch das häufige Wechseln von Taschentüchern oder Handtüchern kann Infekten vorbeugen.

Gut zu wissen: 

Türklinken, öffentliche Verkehrsmittel und Sanitäranlagen sind häufig Brutstätten für infektiöse Erreger.

Alter

Säuglinge und Kinder sind noch nicht im Besitz eines vollständig ausgebildeten Immunsystems. Auch Senioren haben oft mit einer geschwächten Abwehr zu kämpfen. Daher sind vor allem diese Altersgruppen besonders anfällig für Infekte.

Schlafmangel & Stress

Ein erholsamer Schlaf wirkt sich auf die Gesundheit des Immunsystems aus, denn die nächtliche Regeneration ist wichtig für die körpereigene Abwehrkraft. Schlafentzug kann dementsprechend die Infektanfälligkeit erhöhen. Auch Stress beeinflusst die Abwehrzellen. Kurzzeitiger Stress führt zu einer aktiveren Immunabwehr, während Dauerstress die Abwehr schwächt und Infekte wie Erkältung, Grippe & Co. begünstigt.

Flüssigkeitsmangel

Die Schleimhäute erfüllen eine wichtige Barrierefunktion gegenüber schädlichen Eindringlingen. Wenn diese allerdings nicht durch einen Flüssigkeitsfilm geschützt sind, fällt es Krankheitserregern besonders leicht, Unheil anzurichten. Achten Sie daher auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme – am besten in Form von Wasser. Auch die Produktion von antibakteriellem Speichel wird dadurch unterstützt.

Gewicht

Unter- oder Übergewicht können auch zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führen. Bei Untergewichtigen ist es vor allem der Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen, der das Immunsystem schwächt. Übergewicht führt dagegen zu entzündlichen Prozessen im Körper, die das Abwehrsystem zusätzlich belasten.

Grunderkrankungen

Stoffwechselerkrankungen, Krebs oder chronische Atemwegserkrankungen beeinflussen das Immunsystem ebenfalls negativ. Bei Stoffwechselerkrankungen, die den Darm betreffen, kann beispielsweise die Nahrung nicht vollständig verwertet und dadurch nicht alle Nährstoffe aufgenommen werden. Dies führt zu einem Nährstoffmangel und kann das Immunsystem schwächen. Auch die zusätzliche Belastung durch Krebs oder andere Erkrankungen führen bei den Abwehrzellen zu einer verminderten Infektabwehr.

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