Vitamine & Immunsystem

Vitamine und Immunsystem Vitamine unterstützen das Immunsystem.

Vitamine sind für ein starkes Abwehrsystem unersetzlich. Dabei erfüllt jedes Vitamin andere Aufgaben und dient beispielsweise als Radikalfänger oder ist fester Bestandteil (Kofaktor) von bestimmten Abwehrreaktionen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass eine optimale Versorgung mit diesen essentiellen Nährstoffen einen wichtigen Beitrag zur normalen Funktion des Immunsystems leistet.

Vitamine – was ist das?

Vitamine sind chemische Verbindungen, die unser Körper nicht oder nur in unzureichendem Maße herstellen kann. Daher müssen sie von außen regelmäßig und in ausreichenden Mengen zugeführt werden. Ihre Funktionen sind sehr vielfältig und beziehen sich vor allem auf die Regulation und Steuerung des Stoffwechsels. Vitamine werden in zwei Gruppen eingeteilt:

  • Fettlösliche Vitamine (Vitamine A, D, E und K)
  • Wasserlösliche Vitamine (Vitamin B1, Vitamin B6, Niacin, Pantothensäure, Biotin, Folat, Vitamin B12 und Vitamin C)

Gut zu wissen: Die fettlöslichen Vitamine können besser im Körper gespeichert werden, als die wasserlöslichen Vitamine. Daher kann beispielsweise eine erhöhte Zufuhr an Vitamin A zu einer Hypervitaminose führen.

Abwehrkräfte stärken – Vitamine fürs Immunsystem

Tipps für starke Abwehrkräfte

Ausgewogene Ernährung

Ausgewogene Ernährung

Regelmäßige Bewegung

Regelmäßige Bewegung

Entspannungsübungen

Entspannungsübungen

Ausreichend Schlaf

Ausreichend Schlaf

Für ein starkes Abwehrsystem sind unter anderem die Vitamine C, A, D und E wichtig.

  • Vitamin C: Das wohl bekannteste Vitamin ist ein wichtiges Antioxidans (Radikalfänger). Es neutralisiert freie Radikale, die bei einer Immunantwort entstehen und schützt so vor Zellschädigungen am eigenen Gewebe. Außerdem führt es zu einer Förderung der Fresszellenaktivität und trägt zur normalen Funktion der Schleimhäute bei. Ein Mangel an Vitamin C vermindert die Abwehrkräfte und verlangsamt den Heilungsverlauf bei Erkältungen. Besonders Zitrusfrüchte, Johannisbeeren und Sanddorn enthalten viel Vitamin C. Aber auch Kartoffeln und Paprika sind gute Quellen.
  • Vitamin A: Dieses fettlösliche Vitamin dient zur Aufrechterhaltung unserer äußeren Barrieren (Schleimhäute und Haut) gegen Eindringlinge. Zudem unterstützt es sowohl die unspezifische als auch die spezifische Immunabwehr. Vitamin A kommt in seiner Vorstufe (Beta-Carotin, auch Pro-Vitamin A genannt) in gelben, orangenen und roten Obst- und Gemüsesorten vor. Auch in der Leber von Seefischen oder von Wirbeltieren ist ein hoher Vitamin-A-Anteil zu finden.
  • Vitamin D: Vitamin D stellt eine Besonderheit in der Familie der Vitamine dar. Es wird nämlich größtenteils unter Einwirkung von Sonnenlicht in der Haut hergestellt. Daher sinken die Vitamin D-Spiegel vor allem in der dunklen Jahreszeit leicht ab. Vitamin D trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei, indem es zum Beispiel die Fresszellen des unspezifischen Abwehrsystems und die T-Lymphozyten des spezifischen Abwehrsystems unterstützt. Zudem kann es offenbar auch das Ausmaß an entzündlichen Prozessen mindern.
  • Vitamin E: Vitamin E fungiert auch als Radikalfänger – es kann die zellschädigenden freien Radikale abfangen, die unter anderem bei der Immunabwehr (aber auch bei vielen anderen Prozessen im Körper) entstehen. Gute Vitamin-E-Quellen sind beispielsweise Pflanzenöle (z.B. Weizenkeimöl oder Sonnenblumenöl).