Mineralstoffe & Immunsystem

Mineralstoffe und Immunsystem Mineralstoffe sind wichtig für eine starke Abwehrkraft.

Die Zellen des Immunsystems können nur in Anwesenheit bestimmter Faktoren (Kofaktoren) ihre schützenden Funktionen vollständig ausüben. Als Kofaktoren dienen manche Vitamine und bestimmte Mineralstoffe.

Mineralstoffe – was ist das?

Mineralstoffe sind anorganische Stoffe, die der menschliche Körper für viele Funktionen benötigt. Sie spielen unter anderem im Wasserhaushalt, im Nervensystem und als Kofaktoren in zahlreichen physiologischen Prozessen eine Rolle – so auch bei der Immunabwehr. Mineralstoffe kann man je nach Konzentration im Körper in zwei Gruppen einteilen:

  • Mengenelemente (Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium)
  • Spurenelemente (Zink, Eisen, Jod, Fluor, Selen)

Da der Körper Mineralstoffe nicht selbst bilden kann, müssen sie regelmäßig und in ausreichender Menge von außen zugeführt werden.

Immunsystem stärken: Mineralstoffe

Für die Abwehrkräfte sind vor allem drei Spurenelemente wichtig: Zink, Selen und Eisen.

  • Zink: Zink hilft Abwehrzellen dabei, schädliche Angreifer schnell zu finden und effektiv auszuschalten. Zudem erhöht es die Anzahl von bestimmten Abwehrzellen und führt so zu einem besseren Schutz. Zink ist vor allem in Vollkornprodukten, Fleisch, Schalentieren und Milchprodukten enthalten. Gut zu wissen: Der Körper besitzt keine großen Zinkspeicher. Deshalb ist eine kontinuierliche Zufuhr des Spurenelements besonders wichtig.
  • Selen: Die Hauptfunktion von Selen ist die Unterstützung von antioxidativen Prozessen. Selen ist unter anderem in Nüssen (z.B. Paranüssen) und in bestimmten Fischarten (z.B. Hering, Rotbarsch) vorhanden.
  • Eisen: Eisen unterstützt die Fresszellen und ist es ebenfalls fester Bestandteil bei antioxidativen Prozessen. Eisen kommt vor allem in tierischen Innereien vor (Schweineleber, Leberwurst), aber auch in Weizenkleie, Pfifferlingen oder Zartbitterschokolade.